• 24.11.2018: Infotag in Zwickau

Informationsveranstaltung für Angehörige zur Selbsthilfe und Begegnung

Thema: „Arbeit und psychische Gesundheit“ und „Sozialrecht für Angehörige“

Termin: wird Ihnen in Kürze mitgeteilt

Referent_innen: Prof. Dr. H. Haltenhof und Frau U. Kuntzsch (Das Boot gGmbH)

Ort:  wird Ihnen in Kürze mitgeteilt

Anmeldung: bis spätestens 17. November in der Geschäftsstelle des Landesverbands per Telefon oder E-Mail


Veranstaltungsteil „Arbeit und psychische Gesundheit“:

Psychische Erkrankungen sind vielfältig und können  die unterschiedlichsten Formen aufweisen. Außerdem kann jeder Mensch davon betroffen sein.

In der Veranstaltung soll über den Zusammenhang  – sowohl  in positiver als auch negativer Hinsicht- von Arbeit und psychischer Gesundheit informiert werden.

Frühwarnzeichen für eine psychische Erkrankung werden ebenso zur Sprache kommen wie die Möglichkeiten der Prävention.

Prof. Dr. Horst Haltenhof war bis 2015 als Chefarzt an zwei psychiatrischen Kliniken in Plauen und Zwickau tätig und zuvor bis 2006 Oberarzt und stellvertretender Leiter der Abteilung Sozialpsychiatrie und Psychotherapie an der Medizinischen Hochschule Hannover.

Veranstaltungsteil „Sozialrecht für Angehörige“

Angehörige psychisch Kranker sind häufig viel im Kontakt mit dem deutschen Sozialsystem und Sozialrecht. Aufgrund von Arbeitsunfähigkeit oder Stigmatisierung auf dem Arbeitsmarkt müssen oft Gelder für das Lebensnotwendige für die Betroffenen beantragt werden. Weiter sind Unterstützungsleistungen für das tägliche Leben notwendig und es muss neuer, geeigneter Wohnraum angemietet werden.

Es ist nicht einfach sich in dieser belastenden Situation mit diversen Fragen des Sozialrechts auseinanderzusetzen. Wir bemerken immer wieder auf unseren Veranstaltungen, wie viele Fragen Angehörige zum Sozialrecht mitbringen und gerne beantwortet haben möchten. Wir streben mit einer Veranstaltung in diesem Format an, Informationen an Angehörige weiterzugeben, damit für sie selbst und den psychisch kranken Angehörigen die Möglichkeit zur Teilhabe an einem Leben in der Gesellschaft, trotz chronischer Krankheit, weiter möglich bleibt.

Des Weiteren werden auch ganz speziell das Bundesteilhabegesetz sowie das Pflegestärkungsgesetz im Fokus stehen. Es wird dabei auf die Neuerungen für Angehörige und Betroffene eingegangen und im Einzelnen Fragen beantwortet.

Uta Kuntzsch ist Diplom-Sozialarbeiterin und Beraterin in der psychosozialen Kontakt- und Beratungsstelle. Sie verfügt über umfangreiche Berufserfahrung im Bereich Gesprächsführung und Beratung von Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie der Klärung sozialrechtlicher Fragestellungen.

Zielgruppe:

Angesprochen sind in erster Linie Angehörige psychisch kranker Menschen und Angehörigengruppen. Auch interessierte Fachkräfte und Betroffene sind herzlich willkommen.